Freitag, 23. Dezember 2011
vierzehn.
'Du weißt, dass das nicht stimmt, was die labern. Die sind nur neidisch.' Ich schweige. Schon die ganze Zeit und Phil versucht mir die ganze Zeit einzureden, dass das alles nicht stimmt. Seine Augen gucken mich erwartungsvoll an, aber ich kann nichts sagen. Meine Augen füllen sich mit Tränen und ich kriege kein Wort aus meinem Mund heraus. Phil bringt ein kleines Lächeln hervor und streckt seine Hand nach mir aus. Aber ich drehe mich weg und vergrabe mein Gesicht in den Händen. 'Glaub mir doch. Du bist nicht so. Du bist anders. Wundervoll.', bringt er leise hervor. 'Weißt du, wenn einer das sagt, dann denkt man, dass das in Ordnung ist, aber man zweifelt schon und achtet auf alles, was man macht und tut. Beim zweiten Mal, also wenn das noch wer sagt, bist du verunsichert, aber es geht noch. Aber bei mir sind's mehr, die schlecht von mir denken. Und irgendwann achtet man auf jede Bewegung, auf jedes Wort, jede Mimik und Gestik. Egal was passiert, man achtet darauf, dass man bloß nichts falsches tut. Aber am Ende ist man so verunsichert, dass man's einfach übernimmt. Man übernimmt alles, was die anderen sagen und da bin ich jetzt.', flüstere ich, aber so schnell, dass man es kaum verstehen kann und ich mehrmals nach Luft ringen muss. 'Mach' das nicht. Hör auf damit. Lass das sein. Das tut dir doch nur weh', rät er mir. Ich nicke nur. Ein kleines, kurzes Nicken. 'Ich weiß, dass das weh tut. Ich weiß das.', weine ich in die Schulter von Phil hinein.
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mh ..
AntwortenLöschenvielen lieben dank.
danke, dir auch (: