und meine süßen, sieben, sehr tollen leser. ♥
Samstag, 26. November 2011
drei.
der geruch von allen jahreszeiten. gänsehaut wegen was schönem. musik. schlafsäcke. bett. schlafen. jungs in anzügen oder smokings. wenn ein junge das mädchen beschützt. wenn ein junge einem mädchen die jacke gibt, weil dem mädchen kalt ist. tee. erdbeeren. ganz viele kissen. tolle filme. so süße dinge, dass man quieken muss. knuddelige spitznamen. zu wissen, was man will. genaue pläne. das gefühl etwas geschafft zu haben. gute noten. nette menschen. gitarre und klavier. schals und handschuhe. lange, schöne haare. blonde haare. außergewöhnliche augen. dunkle augen. tanzen. spaß haben. freunde. meinen hund - meinen besten freund. wenn die worte 'ich liebe dich' ernst gemeint sind. philipp poisel. perlen. schmuck, auch wenn ich ihn nie trage. strumpfhosen. dicke socken. tolle möbel. der geruch von keksen. backen, weihnachten. schnee. weihnachtskugeln. selbstgemachte weihnachtskalender. nichtraucher. ehrliche komplimente. ehrlichkeit. hochzeiten, die echt sind. kleider. musik, die zur situation passen. wenn man so tut, als wäre man in einem film. sachen, die sinn ergeben. bilder von narben. selbstgemachtes. ein bild vom händchenhalten. liebe. gutaussehende küsse. dinge, die ewig bestehen. im flugzeug sitzen und musik hören. irgendwo sein, wo viele menschen sind und raten, was für einen hintergrund menschen haben. lachen. grinsen. schokolade. freundschaft. briefe bekommen. liebesbriefe. patchworkdecken. filme, in denen alles gut geht. omlettes. geschmolzener käse. stimmen, denen man ewig zuhören könnte. recht haben. alte fotos angucken. dass mein wecker um 5.59 uhr klingelt. schriften, die so uralt aussehen und wunderschön sind. gewinnen. wärme. kerzen. duftkerzen. feuer. lagefeuer. stockbrot, wenn ich es hinbekomme. zelten. sternenhimmel. sternschnuppen. so große felsen, dass man sich darauf legen kann. see. angeln, auch wenn ich erst einen fisch gefangen habe. vegetarisches essen. buffets. nachtisch. schokopudding, wenn er noch warm ist. nüsse. abstellkammern, in denen man sich verstecken kann. rolltreppen. einkaufshäuser. die vorstellung, dass man einmal in einem einkaufshaus eingesperrt ist und man sich alles aussuchen darf, was man haben will. sachen, die irgendwie sinnlos sind, aber trotzdem spaß machen - so wie diese.
Mittwoch, 23. November 2011
zwei.
'Und danach könntet ihr theoretisch die Schule verlassen und eine Ausbildung anfangen.' 'Was?', denke ich und staune, wie alt ich eigentlich bin. Alle sind begeistert davon zu reden, was sie einmal machen, wenn sie groß sind. Wenn sie mit der Schule fertig sind. Alle, außer mir. Jeder hat den Masterplan. Man weiß, was man studieren will. Wozu man sich ausbilden lässt. Wo. Wann. Wie. Warum. 'Was?', donnert es in meinem Kopf. Jeder hat den ultimativen Plan vom Leben. Jeder, außer mir. Mein Lehrer erzählt noch ein wenig vom Studieren, Arbeiten, Ausbilden. Jeder redet davon, wie cool das doch alles ist, dass wir eigentlich arbeiten gehen können. Und in all' der Lautstärke, die der Lehrer nicht bändigen kann, denke ich mir meinen Teil zum Leben. Mein Leben ist noch nicht lang, aber lang genug, um schon nicht mehr als Kind zu gelten. 'Das dauert auch wieder seine Zeit.', versucht der Lehrer einzubringen, aber merkt schon nach kurzer Zeit, dass es eh' nichts nützt. Zeit. Ja, wo ist diese nur geblieben?
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